24.6.2015 – Etten net as froger

Eigentlich war für heute die Mühlenbesichtigung geplant, die wir leider verschieben mussten, da der Müller dienstlich verhindert war.
Im Morgenkreis haben wir darüber gesprochen, was die Menschen früher wohl zu Essen hatten. Wir haben festgestellt, dass alle Obst- und Gemüsesorten, die von weit her kommen kaum verfügbar waren. Und noch etwas hat uns beschäftigt: wie konnten die Menschen das Essen haltbar machen? Aus einigen Früchten kann man Konfitüre kochen, doch das geht ja nicht mit allen Speisen.
Laura wusste, dass man Obst und Gemüse auch einwecken kann und hat sich vorgenommen, uns morgen etwas eingewecktes mitzubringen. Darauf sind wir gespannt.
Weitere Haltbarmachungsmethoden: trocknen, räuchern, salzen, zuckern, in Essig einlegen… Alle waren mit viel Sorgfalt und Arbeit verbunden.
Natürlich wollten wir auch alte, regionale Spezialitäten probieren und dann gab es für uns Feijnebroat und Mellleverwost. Frisch gebraten mit einer Scheibe Brot serviert, konnten die Kinder in unserem “Mühlenhofrestaurant” kosten. Fast allen hat es gut geschmeckt und einige Kinder konnten gar nicht genug bekommen.

(Bilder folgen!)

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